Winkelmessung
In der Regel und im Alltag werden wir zumeist feststellen, dass unsere Ecken fast nie genau 90 Grad haben. Wie können wir das feststellen, wenn wir nicht gerade einen Schlosserwinkel oder einen Kreuzlaser zur Hand haben?
Die Antwort ist, wir halten uns an den Satz von Pythagoras: dazu nehmen wir eine feste Schnur, ein dünnes Elektrokabel tut es auch. Dieses "Messgerät sollte die Länge von 240 cm nicht unterschreiten. Nun markieren wir die Schnur bei 60cm und 80cm. Es bleibt ein Rest von 100cm. Wir legen jetzt die Schnur an einer Wand mit 60 cm an, an der anderen die 80 cm über Eck. Wenn nun das verbliebene 100cm-Seil diagonal genau dazwischen passt, handelt es sich um einen rechten Winkel, frei nach dem Satz des Pythagoras. Ist die Strecke allerdings kürzer dann ist der Eckwinkel kleiner als 90 Grad. Ist die Strecke länger, dann ist der Eckwinkel größer als 90 Grad.
Manchmal sind die Räume überhaupt nicht rechtwinklig. Da haben wir zum Beispiel trapezförmige oder dreieckige Räume. Wie messen wie die nun aus? Der Praktiker hilft sich damit, dass er eine gestrichelte Linie anzeichnet, von dieser Linie aus im rechten Winkel die Entfernungen abmisst – statt der Winkelneigung in der Ecke. Große rechte Winkel können angezeichnet werden mit Hilfe rechtwinkliger Tischplatten oder Bilderrahmen.