Hallo Leute!! Also.... ich dachte mir, ich meld mich mal wieder und erzähle von meinem letzten Backversuch. Lächeln Ich habe von Lyri den Hinweis bekommen, dass es ev. an der Butter liegen könnte...... Da hab ich einmal nachgedacht und bin tatsächlich dahintergekommen, dass das erst passiert, seit ich mit echter Butte meine Kuchen backe.... Also hab ich heute mal wieder Backmargerine eingekauft und den Kuchen für eine Schwarzwälderkirsch gemacht - und was soll ich sagen.... Er wurde perfekt!!!! Keine Rede mehr von Randflucht und Zusammensinken!!! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Freu mich total, dass ich dahintergekommen bin!! Schnittwunden Ob beim Gemüse putzen, Obst schnippeln oder Fleisch schneiden - Schnittwunden zählen zu den häufigsten Verletzungen in der Küche. Zu ihnen kommt es meist, wenn beim Schneiden ein stumpfes Messer verwendet wird und man mit diesem abrutscht. Auch Schneidebretter, welche nicht fest auf der Arbeitsplatte liegen, bergen ein gewisses Verletzungsrisiko. Ein feuchtes Küchentuch unter dem Brett verhindert ein Verrutschen und trägt zur Sicherheit beim Schneiden bei. Schmutzige Messer sollten mit der Spitze nach unten in den Besteckkorb der Geschirrspülmaschine wandern und danach in einem Messerblock geschützt aufbewahrt werden. Kommt es trotz aller Vorsicht doch einmal zu einer Schnittverletzung, so versuchen Sie zuerst die Blutung zu stoppen. Das gelingt am besten mit einer sterilen Kompresse oder einem sauberen Tuch, welches auf die Wunde gedrückt wird. Zusätzlich können die betroffenen Körperteile (meist die Finger oder die Hand) hoch gelagert werden. In der Regel werden diese Maßnahmen bereits ausreichen und Sie können jetzt ein Pflaster über die Wunde kleben. Bei größeren und tieferen Schnittverletzungen, welche nicht aufhören zu bluten, ist es ratsam den Arzt aufzusuchen oder gegebenenfalls den Rettungsdienst zu rufen. Kleine Kinder, welche sich an ihren ersten Küchenarbeiten versuchen, machen leider auch hin und wieder die Erfahrung, dass Messer wirklich scharf sind. Verletzt sich ein Kind, so sollten Sie in erster Linie selbst ganz ruhig bleiben. Trösten Sie Ihren Nachwuchs, singen Sie ein "Heile-Segen-Lied" und führen Sie die oben genannten Erste-Hilfe-Maßnahmen aus. Verbrennungen und Verbrühungen Einmal kurz nicht aufgepasst und schon hat man sich an der heißen Auflaufform verbrannt. Oder der Nachwuchs möchte nach den Nudeln schauen und zieht dabei den Topf mit dem kochend heißen Wasser vom Herd. Verbrennungen und Verbrühungen sind typische Küchenverletzungen, wie sie tagtäglich passieren. Schon eine Tasse frisch aufgebrühter Tee kann bis zu 30 Prozent der gesamten Körperoberfläche verbrühen! Trotz Herdschutzgitter und Achtsamkeit in Hinblick auf lose herumliegende Kabel (wie etwa vom Wasserkocher oder Toaster) können Verbrennungen und Verbrühungen leider nie ausgeschlossen werden. Passiert solch ein Küchenunfall, so kommt es auf schnelles und vor allem richtiges Handeln an. Brennende oder mit heißem Wasser durchdrängte Bekleidung Bei Verbrennungen am offenen Feuer (zum Beispiel Gasherd) kann es sein, dass auch die Kleidung glimmt oder gar brennt. Vorsicht: nur dann, wenn die Bekleidung noch nicht mit der Haut verschmolzen ist, darf diese vorsichtig gelöst werden! Flammen werden mit einer Wolldecke gelöscht. Bitte nie die betreffende Person auf dem Boden wälzen, wie man es oft in Filmen sieht. Hier besteht die Gefahr, dass sich die brennende Kleidung erst recht mit der Haut verbindet und so die Verletzung verschlimmert. Ist die Bekleidung mit heißem Wasser durchdrängt, so muss sie schleunigst ausgezogen werden. Je länger sie auf der Haut bleibt, desto schlimmer wird diese geschädigt. Nur kleine Verbrennungen und Verbrühungen kühlen Früher war man der Meinung, dass bei dieser Art von Verletzungen immer gekühlt werden sollte. Heute sind sich die Mediziner einig, das dies nur bei kleineren Verbrennungen oder Verbrühungen ersten Grades zu empfehlen ist. Werden große Hautareale so behandelt, besteht zusätzlich die Gefahr einer Unterkühlung. Infektionen können sich so leichter ausbreiten und die Heilung deutlich erschweren. Großflächige Verbrennungen oder Verbrühungen deckt man am besten mit einem sterilen Tuch ab und überlässt die weitere Behandlung dem Arzt. Eine Verbrennung am Finger oder eine Verbrühung an der Hand kann dagegen unter fließendem lauwarmem Wasser gekühlt werden - das lindert sofort den Schmerz. Danach kann eine Behandlung mit einer speziellen Brandsalbe den Heilungsverlauf fördern. So erkennen Sie die Schwere der Verbrennung oder Verbrühung Mediziner unterscheiden zwischen Verbrennungen und Verbrühungen ersten, zweiten und dritten Grades. Wenn die betroffene Oberhaut nur gerötet ist, so handelt es sich um eine Verbrennung ersten Grades, welche Sie allein behandeln können. Bei Verbrennungen zweiten Grades bilden sich zudem Blasen, da hier auch noch die darunter liegende Lederhaut verletzt ist. Noch schlimmer wird es, wenn sich die betroffenen Areale durch die Verbrennung von Haut- und Nervenzellen schwarz färben (Verbrennung dritten Grades). Verbrennungen oder Verbrühungen dritten Grades gehören unbedingt in die Hand von erfahrenen Medizinern. Generell gilt: sind bei Erwachsenen mehr als 10 Prozent und bei Kindern mehr als 5 Prozent der Hautoberfläche verbrannt, so besteht akute Lebensgefahr. Leisten Sie erste Hilfe und rufen Sie umgehend den Notarzt! Zum Glück sind typische Küchenverletzungen meist nicht schwerwiegend und heilen problemlos wieder ab. Mit einer gut ausgestatteten Hausapotheke und einem sich auf dem neuesten Stand befindlichen Erste-Hilfe-Wissen sind Sie für solche Eventualitäten gut gerüstet. Text: K. L. Auch diese Unfälle passieren oft in der Küche: Fettspritzer auf Hände oder ins Gesicht Fettspritzer auf dem Fußboden (Vorsicht glatt!) Fingerkuppe mit der Brotmaschine abgeschnitten Hand auf heiße Herdplatte legen Wespen am Kaffeetisch Im Sommer ließe sich der frischgebackene Pflaumenkuchen auf der Terrasse so wunderbar Wespen am Kaffeetisch Wespen am Kaffeetisch sind meist lästig Foto: © Martina Berg genießen - würden da nicht sofort von allen Seiten die kleinen gelb-schwarzen Störenfriede daherkommen. Gibt es wirklich nichts, was man gegen Wespen tun kann? Hier sind einige grundlegende Tipps zum Umgang mit dem lästigen Übel. Wer kann da schon widerstehen? Was uns so verlockend und lecker erscheint, das zieht auch die Wespen an. Egal, ob Kuchen, Obst, Eis oder Limonade, die Wespen stürzen sich auf alles Zuckerhaltige, weil sie aus dem Zucker die Kraft für ihre Bewegungen holen. Energie pur sozusagen! Aber warum tauchen sie auch beim gemütlichen Grillabend auf und sind vom Fleisch nicht fernzuhalten? Weil das der zweite Stoff ist, auf den Wespen ganz wild sind: Eiweiß. Das aber verbrauchen sie nicht selbst, damit versorgen sie die Wespenlarven im Nest. Eigentlich fangen sie zu diesem Zweck kleine Fliegen oder anderes Getier, aber wenn sie sich an unserer gedeckten Tafel bedienen können, ist das ein willkommenes Geschenk. Gar nicht erst anlocken Sinnvoll ist es natürlich, das Anlocken der lästigen Insekten so gut wie möglich zu verhindern. Speisen und Getränke sollten deshalb immer zugedeckt auf den Tischen stehen, schöne Glaskuppeln oder umgedrehte Kunststoffschüsseln halten die Geruchsstoffe unter Verschluss. Auch Trinkgläser sollten abgedeckt werden. Nach dem Genuss von süßen Sachen bitte nicht vergessen, den Kindern den Mund und die Hände gründlich abzuwaschen, um keine Gefahr heraufzubeschwören. Wer Parfum und Deodorant liebt, sollte sich bewusst sein, dass auch dadurch Wespen angelockt werden, da die enthaltenen Duftstoffe den Wespen oft süße Nahrungsquellen vorgaukeln. Also beim Aufenthalt im Freien besser darauf verzichten. Ablenkung ist Trumpf Als wirkungsvollstes Mittel gegen Wespenbelästigungen hat sich eine sogenannte "Ablenk- Fütterung" erwiesen. In genügend Abstand zur Sitzecke, etwa in 10 Metern Entfernung, eine Schale mit zuckerhaltigem Inhalt aufstellen. Zuckerwasser oder Limonade ist die einfachste Lösung, aber in einem Projekt zweier Schülerinnen für "Jugend forscht" haben sich überreife Weintrauben als absolute Spitzenreiter in Sachen Wespenverlockung herausgestellt. Aber man sollte die Schale frühzeitig dort platzieren, ruhig schon am Vortag, damit die Wespen genug Zeit haben, sie zu entdecken und zur Hauptnahrungsquelle zu erklären. Den Nutzen nicht vergessen Wenn sich doch einige summende Objekte einfinden, sollte man auf keinen Fall durch Pusten oder Schlagen reagieren, das macht die Wespen nur aggressiv und die ansonsten harmlosen Tiere gehen instinktiv zur Selbstverteidigung mittels Stachel über. Ruhig abwarten, bis das Insekt befriedigt das Weite sucht und daran denken, dass auch Wespen nützliche Insekten sind. Sie sammeln Unmengen von Blattläusen ein, sind Nahrungsmittel für Vögel und helfen beim wichtigen Bestäuben der Blüten. Wir würden sie also vermissen, wenn sie gar nicht mehr fliegen würden! So beugen Sie Vorratsschädlingen vor Gewisse Lebensmittel wie Mehl, Salz und Zucker kauft man in größeren Mengen, da man sie oft Vorratsdosen helfen gegen Schädlinge Bewahren Sie Vorräte in Dosen auf Foto: © Dan Race benötigt. Aber was tun, wenn sich in diesen Lebensmitteln die Vorratsschädlinge einnisten? Hier haben wir ein paar Tipps gegen Vorratsschädlinge für Sie zusammengestellt: So manches heimische Back-Vorhaben endete schon mit einem Ekelschrei, weil die Haselnüsse plötzlich Beine bekommen hatten und die Rosinen sich in einem klebrigen, weißen Kokon verbargen. Vorratsschädlinge wie Mehlmotten, Milben oder Getreidekäfer sind kein Zeichen für einen schlampigen Haushalt, sondern können in der reinlichsten Küche vorkommen. Meistens nämlich befinden sich ihre Larven bereits in den gekauften Produkten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie schlüpfen und sich erschreckend schnell verbreiten. Was also tun im Kampf gegen die Vorratsschädlinge? Backzutaten aufbewahren Vor allem Backzutaten sind für die Vorratsschädlinge ein gefundenes Fressen. Der Grund dafür ist kein Geheimnis: In vielen Haushalten werden Mehl, Nüsse, Oblaten, Rosinen und Sultaninen erst in der Adventszeit wieder gebraucht. Im Dunkel des Vorratsschrankes hatten die Schädlinge also elf Monate lang Zeit und Ruhe, sich wie im Schlaraffenland zu fühlen und sich munter an den üppig vorhandenen Leckereien zu laben. Lagerten diese Vorräte in relativ warmen Schränken oder gar in der feuchten Höhenzone über Herd und Backofen, waren die Voraussetzungen für die Bildung eines neuen Mottenstaates geradezu paradiesisch. Der Anblick einer Portion befallener Nüsse löst bei den meisten Menschen nicht nur akuten Ekel aus, sondern sollte auch nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Hautschuppen, Kot, Spinnfäden, tote Tiere und Haare können sogar Reizungen der Haut, Augenentzündungen, Darmbeschwerden und Allergien auslösen. Was tun, wenn die Vorratsschädlinge ihr Werk getan haben? Ist ein Produkt befallen, muss leider das gesamte Schrankfach, manchmal sogar der gesamte Schrank ausgeräumt, mit heißem Wasser und Essig ausgewaschen und die Vorräte komplett entsorgt werden. Die neu eingekauften Waren sollten sofort in Schraubgläser oder gut verschließbare Aufbewahrungsboxen umgefüllt werden. In Zukunft sollten Sie die neuen Vorräte alle vier Wochen auf ihren Zustand überprüfen - und außerdem die Schrankfächer jeden Monat feucht putzen. In der Regel ist der Einsatz von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln nicht nötig. Wird man jedoch der Plage nicht mehr Herr, sollte die Bekämpfung einem Profi überlassen werden. Denn die Gefahr, mit der chemischen Keule mehr Schaden an der Gesundheit anzurichten als die Schädlinge selbst es tun, ist groß. Die häufigsten Vorratsschädlinge Mehlmilbe Besonders verbreitet ist die Mehlmilbe. Sie überzieht Mehl, Müsli und Trockenobst mit einer weißlichen Schicht und sorgt für einen bitteren Geschmack und einen irritierend süßlichen Geruch. Mehlmotte Auch die Mehlmotte ist in deutschen Küchen leidlich bekannt. Ihre Raupen fressen sich durch die Vorräte und überspannen sie dabei mit klebrigen Fäden. Natürlich hinterlassen sie dabei auch ihren Kot. Einen ersten Befall erkennt man daran, dass das Mehl zu klumpen beginnt. Brotkäfer Der Brotkäfer ist ein echter Allesfresser. Er macht sich über Backwaren, Schokolade, Katzenfutter, Gewürze, Salzstangen und Suppenwürfel her, verrät sich jedoch nur durch stecknadelkopfgroße Löcher in den befallenen Lebensmitteln. Reismehlkäfer Noch unauffälliger agiert der Reismehlkäfer. Von außen sieht der Reis oft völlig unbedenklich aus, da der Käfer die Körner von innen aushöhlt. Allerdings macht sich ein muffiger Geruch bemerkbar. Getreideplattkäfer Der Getreideplattkäfer liebt Getreide, Nüsse, Schokolade und Mandeln und lässt diese Lebensmittel feucht und klumpig werden. Er ist sogar in der Lage, Plastikverpackungen zu durchbeißen.